Gelassenheit – wie du ruhig bleibst, wenn die Welt lauter wird

Viele Menschen fragen sich:
Wie kann ich gelassen bleiben, wenn die Welt immer lauter, schneller und unruhiger wird? Informationen prasseln auf uns ein, Meinungen überholen sich, vieles wirkt inszeniert – und genau das macht uns innerlich nervös.

Ich musste dabei an den Film Wag the Dog denken – mit Dustin Hoffman und Robert De Niro.
Ein Film, der zeigt, wie leicht Wirklichkeit konstruiert werden kann.
Und genau das spüren wir heute im Alltag:
Wir wissen oft nicht mehr, was wir glauben sollen – und verlieren dabei unsere innere Ruhe.

Warum Stress unsere Gedanken beschleunigt

Vielleicht kennst du diese Frage:
Warum drehen meine Gedanken unter Stress plötzlich so extrem schnell?
Unter Stress laufen unsere Gedanken auf Hochtouren.
Statt rund 50–70.000 Gedanken am Tag können es plötzlich über 100.000 werden.
Das Nervensystem steht unter Dauerstrom – wie ein überhitzter Motor.

Viele Menschen sagen mir:

  • Vergleiche stressen mich.

  • Zukunftsängste machen mich unruhig.

  • Vergangenes holt mich ein.

  • Ich habe Angst, was andere über mich denken.

All das sind keine äusseren Probleme.
Es sind innere Reaktionen auf äussere Reize.

Ein Meister der Gelassenheit

Und dann gibt es Menschen, die selbst in Extremsituationen ruhig bleiben. Für mich ist Roger Federer ein wunderbares Beispiel für echte Gelassenheit.
Beim Australian-Open-Finale 2017 lag er im fünften Satz zurück – gegen Rafael Nadal.

Was tat Federer?
Er sagte sich sinngemäss:
„Ich mache einfach den nächsten Punkt.“

Kein Drama.
Kein Panikdenken.
Nur Präsenz im Jetzt.

Er gewann nicht durch Dominanz –
sondern durch innere Stabilität.

Gelassenheit beginnt nicht im Denken

Warum reicht positives Denken allein nicht aus, um wirklich gelassen zu werden? Viele versuchen, sich „ruhig zu denken“.
Doch das funktioniert nicht.

Gelassenheit entsteht über einen Zwischenschritt:

  • Gedanken beeinflussen Gefühle

  • Gefühle beeinflussen das Nervensystem

  • Das Nervensystem steuert den Körper

Der schnellste Zugang zur Ruhe ist der Körper.

Wenn du:

  • deine Atmung verlangsamst

  • die Aufmerksamkeit in die Füsse bringst

  • den Körper bewusst spürst

… beruhigt sich das Nervensystem.
Dann entspannen sich die Gefühle.
Und erst dann werden auch die Gedanken ruhig.

Die vier Schlüssel zur Gelassenheit

_Was hilft nun konkret, um Gelassenheit im Alltag zu stabilisieren?_Gelassenheit entsteht durch bewusste Führung von:

  1. Gedanken – was konsumiere ich, worauf richte ich meinen Fokus?

  2. Gefühlen – was triggert mich, was beruhigt mich?

  3. Nervensystem – Sicherheit statt Daueralarm

  4. Körper – Bewegung, Atmung, Präsenz

Menschen mit innerer Führung:

  • hören besser zu

  • sind präsenter

  • haben einen klaren Fokus

  • spüren ihre Bedürfnisse

  • bleiben bei dem, was Sinn macht

Gelassenheit ist deshalb keine Flucht,
sondern eine bewusste Rückkehr zu dir selbst.

Mein Wunsch für dich

Egal, wie sehr es im Aussen stürmt:
Du darfst ruhig bleiben.
Du darfst dich führen.
Du darfst dir selbst Stabilität geben.

Spür in deine Füsse.
Atme ruhig.
Komm zurück in deinen Körper.

Du bist die Dirigentin, der Dirigent deiner Energie.

🎥 Zum Video auf YouTube:

💛 Mehr innere Stärke & bewusste Selbstführung findest du im Programm „Starke Seele“

Alles Liebe,

dein Bruno

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