Sicher warst du schon einmal traurig, und zwar nicht nur etwas niedergeschlagen, sondern ganz tief traurig. Das Gefühl ist allumfassend und nahe der Verzweiflung. Wenn du dich nicht darum kümmerst, kann es sogar zu einer ernsthaften Depression und damit gefährlich werden. Doch es gibt Wege, auch mit großer Traurigkeit fertig zu werden.

Wer sich an der Trauer vorbei schleicht, dem wird sie im Nacken sitzen. (Anke Maggauer-Kirsche)

Ein Gefühl, viele Ursachen

Welche Ursache für Traurigkeit hast du schon erlebt? Hier einige Gründe:

– Jemand ist gestorben
– Jemand hat dich verlassen
– eine berufliche Krise
– eine finanzielle, vielleicht sogar existenzielle Krise
– scheinbar grundlose Traurigkeit
– häufige Enttäuschungen oder Kränkungen
– das Leid anderer Menschen

Den Weg aus der Traurigkeit finden

Solch eine tiefe Traurigkeit macht das Leben schwierig. Du willst mit niemandem reden, die Welt erscheint dir grau, das Leben hat für einen Moment seinen Sinn verloren. Genau darum geht es: für einen Moment. Es ist gut und richtig, ausgiebig traurig zu sein, aber du musst anschließend den Weg zurückfinden.

Hier einige Vorschläge:

Maßnahmen gegen die Traurigkeit

1. Die erste Maßnahme: Lass deine Tränen fließen, bis sie zu Ende sind! Tränen sind heilsam. Sie schwemmen deine Traurigkeit buchstäblich aus dir heraus und verschaffen dir Erleichterung.

2. Finde die Ursache deiner Traurigkeit! Wenn du sie benennen kannst, kannst du sie auch verarbeiten.

3. Ganz wichtig: Komm aus deiner Komfortzone und bewege dich! Bewegung oder maßvoller Sport bringt deinen Kreislauf und deine Seele in Schwung. Ob Yoga, Spazierengehen, Schwimmen oder Squash, es gibt für jeden die passende Art von Bewegung. Es braucht eine Veränderung der Energie.

4. Übe dich darin, loszulassen! Das ist nicht immer einfach, aber ein wichtiger Schritt. Dazu musst du Fehler, Personen, Vergangenes loslassen. Ein wesentlicher Teil dieses Vorganges ist auch das Sich-selbst-verzeihen.

5. Schreibe alles aus dir heraus! Du brauchst dazu viel Papier, einen guten Stift sowie Ruhe und Zeit. Niemand muss das lesen, es ist nur für dich.

6. Suche dir neue Hobbys und triff neue Leute! Eine gewisse Ablenkung ist eine bewährte Maßnahme. Hocke auf keinen Fall Tag und Nacht zu Hause, die Traurigkeit wird sonst nur größer.

7. Sei achtsam! Begegne dem Alltag mit Übungen der Achtsamkeit. Sie fokussieren dich und lösen dich aus der Traurigkeit. Verbinde deine Chakren, vor allem Chakra 1 und 7. Das hilft dabei sehr, innerlich wieder Freude zu fühlen.

8. Hoffe nicht auf bessere Zeiten, sondern triff jeden Tag gute Entscheidungen und werde aktiv! Taten sind wichtig und bestimmen am Ende unseren Alltag, nicht die (oft vergebliche) Hoffnung.

9. Umgib dich mit Positivem! Das kann deine Lieblingsmusik, ein gutes Kabarettprogramm, ein lustiges Buch oder ein ausgiebiges Schaumbad sein. Verwöhne dich.

10. Setze die Kraft der Natur für dich ein, indem du oft nach draußen in den Wald, ans Meer oder in die Berge gehst!

Traurigkeit

Fazit

Traurigkeit kann dein Selbstbewusstsein untergraben. Darum ist es wichtig, dass du deine persönlichen Wege aus der Trauer findest. Sei geduldig, denn manchmal braucht dies seine Zeit. Beginne jedoch unbedingt noch heute damit!

Mehr Lebensfreude findest du hier. Gerne empfehle ich dir auch meine  Seminare oder meine Energie-Coaching-Ausbildung.

Die Trauer kann guttun, doch sie sollte nicht zu lange dauern.

(Sir G. Jones XIII.)

Jenseits der Logik – Mit der Kraft der Gedanken persönliche Grenzen sprengen