Tiefe Entspannung – die magische Kassette

entspannungIn den Jahren von 1985 bis 1988 machte ich die Lehre zum Detailhandelsangestellten in der Unterhaltungselektronik. 1987 kam ein Kunde in unser Geschäft und entsorgte einen alten Kassettenrecorder. (Für die jüngeren Leserinnen und Leser: Das ist ein Gerät, auf dem früher Musik abgespielt wurde.) Ich nahm das Gerät entgegen, der Kunde ging. Natürlich testete ich, ob das Gerät wirklich nicht mehr funktionierte und entdeckte dabei im Gerät eine Kassette. Ich hörte kurz hinein und stellte fest, dass es sich um eine Art Entspannungs-Hypnose-Kassette handelte.

Mein Interesse war geweckt und ich nahm die Kassette mit nach Hause. Ich legte sie in meine Stereoanlage und hörte mit weit offenen Augen der Stimme zu. Auf keinen Fall wollte ich mich beeinflussen lassen, denn ich wusste ja, dass die Person, die sprach, vielleicht die Kontrolle über mich hat. Die rauchige tiefe Stimme sagte: »Du bist ganz entspannt, du bist ganz entspannt. Deine Augen sind ganz entspannt. Dein Körper ist ganz entspannt. …« Nach zehn Minuten war diese Entspannungsübung zu Ende. Dann führte mich die Stimme wieder aus der Entspannung heraus, ganz sanft. Meine Augen waren nach wie vor weit geöffnet, mein Verstand hellwach. Im Nachhinein betrachtet war diese Übung eine einfache autogene Entspannungstechnik.

Ich spulte die Kassette zurück, legte mich mutig hin und folgte den Anweisungen. Plötzlich wurde es mir wohlig warm und ich war ganz entspannt, wie in einer anderen Welt. »Wow, ich tauche da in ein neues Feld ein«, waren meine Gedanken. So begann für mich die Meditation. Was mich angeht suchte ich weitere Informationen in Büchern, auf Kassetten, LPs und CDs. Ich lernte und wusste, dass Meditation mich positiv beeinflusst. Ich tauche in andere Hemisphären ein. In der Meditation komme ich in die gewünschte Entspannung, lasse vom hektischen Alltag los. Meine Gehirnhälften können sich synchronisieren, die Kreativität und der Zugang zum Unterbewusstsein werden gefördert. Diese Achtsamkeitsübung macht den Körper gesund.

Jenseits der Logik-Tipp

Heute ist ein guter Tag, um dich zu entspannen und deinen Gedanken eine Pause zu gönnen. Leg sanfte Musik ein und genieße jetzt die Ruhe für 20 Minuten. Beobachte deine Gedanken. Beobachte, was mit dir geschieht, wenn du dir diese Pause gönnst. Schreib dir spontan Ideen auf, die dir während diesen 20 Minuten in den Sinn gekommen sind. Wiederhol das ab jetzt zweimal in der Woche!

Mehr über dieses Thema finden Sie in meinem Buch: „Jenseits der Logik“: www.brunoerni.com/produkt-kategorie/buecher

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