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Der Geburtstag ist für viele ein ganz besonderer Tag – auch für mich. Überwältigt und einfach nur glücklich, sage ich Danke …

Doch zuerst: Woher kommt überhaupt der Brauch, den Geburtstag zu feiern?

Das war nicht immer so …

Mehrere hundert Jahre kam dem Geburtstag keine besondere Rolle zu. Von grossen Festen und Geschenken war keine Rede. Doch so langsam mauserte er sich zu einem grossen Spektakel inklusive diverser ‚Verpflichtungen‘ (wenn auch nur gefühlt). Doch warum ist das so? Was hat sich verändert?

Glückwünsche, Feste und Geschenke

Irgendjemand gratuliert uns heute immer. Manchmal – oder immer öfters – sogar Menschen, die man gar nicht kennt (Social Media sei Dank). Der Geburtstag ist kein ‚ganz normaler Tag‘ mehr. Er ist (meist) ein Fest, wenn auch nur ein ganz persönliches, und löst in uns Menschen etwas aus.

Philosoph und Medienwissenschaftler Stefan Heidenreich sagt: „Zum Geburtstag feiern wir die Idee vom modernen Menschen. Anders als die übrigen Feste im Kalender hebt dieser Tag das Individuum aus der Masse seiner Mitmenschen heraus. Dass man die blosse Existenz jeder x-beliebigen Person jemals so wichtig nehmen könnte, war lange unvorstellbar.“

Zwischen der Epoche des Römischen Reichs und dem ‚Durchbruch‘ der Geburtstagsfeiern, wie wir sie heute kennen, gab es ein richtiges Auf und Ab. Und Zwischendurch verschwanden die Geburtstage sogar vollständig von der Bildfläche. Religion, Pädagogik, Schriftsteller und die weltliche Entwicklung hatten alle ihre Finger im Spiel. Hunderte von Jahren verstrichen, bis sich der Geburtstag in allen Schichten ausbreitete und zum flächendeckenden Brauchtum wurde.

Wenn du dich für eine ausführliche Annäherung der Entwicklung von Geburtstagen und deren Feste interessierst, empfehle ich dir diesen Artikel: Warum wir unseren Geburtstag feiern.

Mein wunderbarer Tag …

Was ich euch aber eigentlich erzählen will: Ich hatte einen wunderbaren Tag mit meiner Familie und zwischendurch etwas Arbeit. Du fragst dich, warum ich auch an meinem Geburtstag arbeite? Ganz einfach: Ich liebe, was ich tue und widme mich dem auch an ‚meinem‘ Tag unglaublich gerne.

Ich bin überwältigt. Fast den ganzen Tag trudelten via WhatsApp, SMS, Social Media, (Video-)Telefonie oder Mail zahlreiche Glückwünsche bei mir ein. Gerührt und voller Dankbarkeit habe ich die lieben Wünsche in mich aufgesogen und kann noch ganz lange davon zehren. Es ist einfach schön. Von Herzen Danke!

Das Highlight? Der Familien-Znacht in unserer Lieblings-Pizzeria. Mit viel Zeit, leckerem Essen, lustigen Momenten – einfach gemeinsam.

Alles Liebe
Bruno