Achtung – vermeide diese Angst bei deinen Kindern

Glaube-Bruno-ErniEs gibt eine Studie, die besagt, dass Kinder, die nur das Filmplakat von »Der weiße Hai« immer wieder anschauen, unbewusst Angst entwickeln, im Meer zu schwimmen. Irgendwie leuchtet das ein. Du erinnerst dich: ein riesiger weißer Hai, der aus den Tiefen des Meeres hervorschießt
und eine schwimmende Frau angreift.

Die Kinder, die das Bild gesehen haben, assoziieren dies unbewusst mit Angst vor tiefem Wasser.

Interessanterweise werden Haiangriffe, egal wo auf der Welt, auch stets in den Medien verbreitet. Die Dramatik scheint nicht nur in den Köpfen von Kindern verankert zu sein. Schauen wir uns das mal genauer an.

Fakt ist:
2010 gab es 82 Hai-Angriffe, 6 davon tödlich.
2011 gab es 79 Hai-Angriffe, 13 davon tödlich.
2012 gab es 81 Hai-Angriffe, 7 davon tödlich.
2013 gab es 72 Hai-Angriffe, 10 davon tödlich.
(Quelle: de.statista.com)

Zum Vergleich:
Weltweit werden durch Menschen jährlich über 200 Millionen Haie getötet. Und von diesen 200 Millionen Haien hören wir nichts.
Noch einige Vergleiche: Weltweit gibt es 1,3 Millionen Verkehrstote, und von diesen hören wir sehr wenig oder nur am Rande. Weltweit sterben 5,4 Millionen Menschen durch Tabak bzw. Rauchen. Diese Zahlen sind unglaublich. Im Vergleich zu nur sechs bis dreizehn tödlichen Hai-Angriffen – auch wenn jeder einzelne natürlich tragisch ist. Da jedoch die Hai-Angriffe zur Titelgeschichte werden, wird automatisch suggeriert, dass dies weit schlimmer sein muss, häufiger vorkommt, und so bleiben sie intensiver im Bewusstsein hängen.

Der Fokus folgt der Aufmerksamkeit.
Auch die Angst vor Spinnen wurde untersucht. Die Forschung sagt: »Die Spinne ist plötzlich da und sie bewegt sich azyklisch. Ein Urinstinkt im menschlichen Hirn schlägt Alarm und soll uns vor dem Überleben schützen.« Dies stimmt sicherlich, doch ich weiß einen zweiten Grund: Kinder haben eine feine Sensorik. Sie spüren, fühlen oder beobachten sehr gut. Die Energien oder den Adrenalinschub der Eltern spürt das Kind und lernt so:
Spinne = Angst = Flucht = Gefahr. Die Kinder kopieren dieses Gefühl 1:1. Tatsache ist, im Dschungel oder im Busch sind Spinnen feine Delikatessen. Angst vor Spinnen ist dort ein Fremdwort.

Fazit:
Deine Gedanken sind geprägt von denen, die dich erzogen haben und jenen, die um dich herum sind. Die Prägung ist eine Programmierung deines Unterbewusstseins. Das heißt, deine Gedanken enthalten klare Begrenzungen, die heute für das eigene Leben – für dein aktuelles Leben – absolut nicht mehr sinnvoll sind. Du bist somit nicht frei. Du hast dich unbewusst in einem transparenten Gefängnis eingesperrt und glaubst: »Das ist meine vollständige Welt.« Deine Gedanken sind so nicht zielführend und arbeiten oft gegen dich.

Frage dich:
Bist du ein Dornröschen, das auf den Prinzen wartet, bis er endlich kommt und dich wachküsst – oder bist du der Prinz, der das Dornröschen küsst? (Bitte beachte die männliche und weibliche Form. Natürlich gibt es auch schlafende männliche Dornröschen und küssende Prinzessinnen.)

Was oder wer bist du?

Richtig, es geht um deine innere Einstellung! Bist du eher Opfer oder Macher? Die Schule bietet dir den Opfer-Fokus an. In der Wirtschaft sind die erfolgreichen Menschen in der Regel Macher-Typen, also Prinzen. Klar, du kannst natürlich sagen: »Ich hatte halt Pech, meine Eltern haben mich so erzogen, was kann ich dafür?« Das stimmt, du kannst diese Opferhaltung beibehalten oder einfach erkennen, dass wieder das Dornröschen durch dich gesprochen hat. Wach auf! Du bist ein wundervoller Mensch! Erkenne, dass auch in dir der Prinz steckt. Nimm diese innere Haltung an.

 Jenseits der Logik-Tipp:

Lege deine Hand aufs Herz. Atme tief ein und sage jetzt:

„Ich bin ein Prinz (oder eine Prinzessin). Vor dir liegt dein Leben als Kaiser/Kaiserin oder König/Königin.“
Allein deine innere Haltung dazu wendet das Blatt und du änderst alles. Du hast in dir immer zwei Welten. Entdecke deine neue Welt.

Mehr über dieses Thema findest du in meinem Buch: „Jenseits der Logik“: www.brunoerni.com/produkt-kategorie/buecher

 

1 Antwort
  1. Steffi
    Steffi sagte:

    Meine Tochter (6 Jahre) hat immer mit meinem Bruder die Sendung Scooby-Doo (in der es um Geisterjäger geht) angesehen. Die Sendung gab es schon als ich und mein Bruder Kinder waren, also hab mir nicht wirklich was dabei gedacht. Dein Blogartikel hat mir ein Aha-Erlebnis beschert. Ich hab danach mit meiner Tochter über die Serie gesprochen und sie meinte nur :“Sie hat fast keine Angst bei der Serie“ Seither achte ich bewusst darauf was sie sich ansieht und das es definitiv keine Sendung ist die Ängste auslösen kann. Der Blogbeitrag und das Beispiel mit dem weißen Hai bleiben im Gedächtnis 

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